Eine Praxis-Website informiert, sie wirbt nicht. Was das beim Bauen
heisst, sieht man ihr nicht an: was sie im Hintergrund nicht tut und
warum sie so ruhig aussieht. Hier steht beides – mit den Regeln und
Messwerten, nach denen wir arbeiten.
Das Wichtigste in Kürze
Keine Cookies, nichts von fremden Servern – ausser Sie wünschen ein eingebettetes Buchungs-Widget; was es lädt, legt die Website dann offen.
Ohne CMS gebaut: kein Login, keine Datenbank, keine Software, die laufend aktualisiert werden muss.
Beschwerden und Diagnosen gehören nicht in ein Kontaktformular.
Eine Hervorhebung pro Bildschirm: Wer alles betont, betont nichts.
Kontraste sind gerechnet, nicht geschätzt: mindestens 4.5:1 für Text.
Sicherheit ohne Kleingedrucktes
Diese Website setzt keine Cookies, legt keine Kennung auf Ihrem Gerät ab
und lädt nichts von fremden Servern nach. Das Letzte ist keine
Behauptung, sondern eine Anweisung, die jede Seite dem Browser mitgibt:
Er darf nur von unserem Server laden – Schriften, Bilder, Skripte,
Verbindungen. Jede Fachperson kann diese Anweisung im Browser sichtbar
machen – oder wir zeigen sie Ihnen im Gespräch; die
Datenschutzerklärung beschreibt dieselben
Massnahmen in Worten.
Ihre Praxis-Website bauen wir nach denselben Grundregeln: statisch, ohne
CMS, ohne Datenbank und ohne Login – also ohne Software, die laufend
Sicherheitsupdates bräuchte. Was bleibt, ist das Hosting-Konto Ihrer
Praxis: Es läuft auf Ihren Namen, und bei der Übergabe raten wir, das
Passwort zu ändern. Schriften liegen auf dem eigenen Server, die Karte
ist ein verlinktes Standbild statt einer eingebetteten Fremdseite. Damit
braucht die Praxis-Website kein Cookie-Banner. Anders ist es, wenn Sie
ein eingebettetes Buchungs-Widget oder einen eingebetteten Kalender
wünschen: Beides lädt vom Anbieter; was der dabei speichert, muss die
Website offenlegen und ablehnbar machen. Der Termin-Link dagegen lädt
nichts nach. Welche Variante wann passt, erklärt der
Ratgeber zur Online-Terminbuchung.
Gesundheitsdaten sind besonders schützenswerte Personendaten. Das
Kontaktformular einer Praxis-Website fragt deshalb nach Name, Kontakt
und Terminwunsch – nicht nach Beschwerden oder Diagnosen. Impressum und
Datenschutzerklärung legen wir nach Schweizer Recht an, mit den echten
Angaben Ihrer Praxis; die Datenschutzerklärung beschreibt, was die
Website tatsächlich tut. Sie ersetzt keine Rechtsberatung, und die
Erklärung für Ihre Behandlungsdaten bleibt Sache der Praxis. Diese
Firmenwebsite selbst liegt bei Vercel –
so steht es in unserer Datenschutzerklärung. Ihre Praxis-Website liegt
bei einem Schweizer Hoster, Domain und Hosting auf Ihren Namen; der
Code gehört Ihnen.
Gestaltung: eine Hervorhebung, gerechnete Kontraste
Aufmerksamkeit ist begrenzt, und sie lässt sich nicht vervielfachen. Pro
Bildschirm bekommt deshalb genau eine Sache die Hervorhebung – jede
weitere nähme den anderen etwas weg. So hat jede Kachel dieser Website
einen Aufruf, nicht zwei, und so laufen die Animationen auf der
Startseite nach dem Laden aus: Bewegung zieht den Blick an, und sie soll
ihn nicht von dem wegziehen, worum es geht.
Im Text gilt dasselbe: Hervorhebungen sind knapp – markiert man zu viel,
verschwindet die Wirkung ganz statt allmählich. Überschriften tragen
ihre Information in den ersten Wörtern, für alle, die überfliegen.
Kontraste rechnen wir, statt sie zu schätzen. Auf dieser Website
verlangen wir für jede Textfarbe auf jeder Fläche mindestens 4.5:1 und
für die Markierung bei Tastaturbedienung mindestens 3:1 – die Werte der
WCAG, angewandt auf jeden Text und nicht nur auf den kleinen. Ein Skript
rechnet das bei jeder Änderung nach und meldet eine Farbe, die zu blass
wird. Was kein Skript sieht – Text auf Bildern und Verläufen –, prüfen
wir im Browser.
Bevor eine Praxis-Website von uns online geht, prüfen wir acht messbare
Punkte: Kontrast, Fliesstext von mindestens 17 Pixeln, Schaltflächen und
Links von mindestens 44 × 44 Pixeln, Bildbeschreibungen für
Vorlesesoftware, sichtbare Tastaturmarkierung, ausgewiesene Sprache,
lückenlose Überschriftenfolge, antippbare Telefonnummern und
E-Mail-Adressen. Eine Praxis-Website wird von Menschen gelesen, die
nicht mehr jede Schrift lesen können – dafür ist diese Prüfung da.
Tempo, gemessen bei echten Besuchern
Eine Praxis-Website wird auch auf dem Handy geöffnet – im Tram, im
Wartezimmer, am Küchentisch. Bei drei von vier gemessenen Seitenaufrufen
dieser Website stand das grösste Element am Computer nach spätestens
0.32 Sekunden am Bildschirm, auf dem Handy nach spätestens 0.24
Sekunden – gemessen im laufenden Betrieb mit Vercel Speed Insights in
den sieben Tagen bis zum 10. August 2026, nicht im Labor. Ihre
Praxis-Website liegt bei einem anderen Hoster; was sich überträgt, ist
die Bauweise: kleine Seiten, selbst gehostete Schriften, keine
Fremdquelle, auf die der Browser warten müsste.
Wer das baut
Gegründet und geführt wird Praxis-Webdesign Schweiz von Yanis Leo Moser,
der an der Universität Bern Psychologie studiert. Ob das zu Ihrer Praxis
passt, müssen Sie nicht glauben, sondern können es prüfen: Der Entwurf
entsteht, bevor Sie zusagen. Der Preis steht fest, bevor die Arbeit
beginnt. Was auf dieser Seite über unsere Website steht, können Sie an
ihr nachmessen. Und vom ersten Gespräch bis zur Übergabe sprechen Sie
mit derselben Person – mit der, die gestaltet, baut und textet.
Was wir nicht versprechen
Keine Position bei Google. Wir bauen so, dass Google die Seite finden und verstehen kann – Titel, Beschreibungen, lesbare Adressen, strukturierte Daten. Einen Rang kann niemand zusichern.
Keine Bewertungssterne. Sterne, die eine Firma über sich selbst sammelt und anzeigt, lässt Google nicht zu – und erfundene Bewertungen verstiessen gegen das Lauterkeitsrecht. Also zeigen wir keine.
Kein Urteil über andere Anbieter. Wir nennen keinen Mitbewerber und bewerten niemandes Arbeit.